Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Mittelstand

„Wirtschaft trifft Wirtschaftspolitik“ mit Kemmerich, Tiefensee, Ullrich und Klostermann

Wirtschaft trifft Wirtschaftspolitik

Thomas L. Kemmerich, Michael Klostermann, Wolfgang Tiefensee und Robert-Martin Montag

Zu einer Diskussionsrunde über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Eisenach und Thüringen hat die FDP Wartburgkreis-Eisenach eingeladen. Der Debatte unter Moderation des gemeinsamen OB-Kandidaten Michael Klostermann (SPD) stellten sich der FDP-Landesvorsitzende Thomas L. Kemmerich MdB sowie der Thüringer Wirtschaftsminister und SPD-Landeschef Wolfgang Tiefensee. Auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich aus Schmalkalden-Meiningen beteiligte sich an der Debatte unter dem Motto „Wirtschaft trifft Wirtschaftspolitik“.

Kemmerich und Tiefensee diskutierten unter anderem über Mittelstandsförderung, Digitalisierung, Breitbandausbau, Fachkräftesicherung, Freihandel, die Zukunft der Mobilität sowie über eine Neuausrichtung der Russlandpolitik. Der FDP-Landesvorsitzende Thomas L. Kemmerich forderte eine bessere gesellschaftliche Wertschätzung für Ausbildungsberufe und Meisterabsolventen anstatt eines Sturmlaufes auf die Universitäten. Aufgrund des Fachkräftemangels habe Handwerk wieder goldenen Boden.

Michael Klostermann erklärte, er wolle als Oberbürgermeister die Wirtschaftsförderung zur Chefsache im eigenen Verantwortungsbereich machen. Der neue Standort des Gründer- und Innovationszentrums in der Thälmannstraße soll gezielt für innovative und kreative Startups entwickelt werden, um die Branchenvielfalt der Eisenacher Wirtschaft zu stärken. Darüber hinaus haben die Freien Demokraten mit Klostermann ein ambitioniertes Digitalisierungsprogramm für Stadtverwaltung und Schulen vereinbart, um Eisenach insgesamt fit für die Zukunft zu machen.

Zur Veranstaltung erklärt unser Kreisvorsitzender Robert-Martin Montag:
„Neben zahlreichen Eisenachern waren auch Interessierte aus ganz Thüringen vor Ort. Darüber hinaus haben mehrere Hundert Personen aus der ganzen Region die Debatte per Livestream verfolgt. Das überregionale Interesse zeigt, dass sich die Thüringerinnen und Thüringer wieder lebhaftere und trotzdem sachliche politische Debatten wünschen.“

 

Die komplette Veranstaltung als Video:

Bürgerbeteiligung erst nach der Wahl?

Priem: OB bleibt Antworten zum Wirtschaftsförderungskonzept schuldig

Eisenach. Zur März-Sitzung des Stadtrates stellte die Eisenacher Freidemokratin Michelle Priem fristgerecht eine Einwohneranfrage zur Erstellung eines Wirtschaftsförderungskonzeptes. Bereits seit 2013 bleibt die Oberbürgermeisterin eine, vom Stadtrat beschlossene, Erarbeitung des Konzeptes schuldig.

Mit dem ersten, von der Oberbürgermeisterin vorgelegten, Haushaltssicherungskonzept wurde Frau Wolf beauftragt, dem Stadtrat bis zum 31.12.2013 ein Wirtschaftsförderungskonzept vorzulegen. Weder 2013, noch in den Folgejahren wurde der Beschluss, trotz mehrere Anfragen und Anträge, befolgt. „Müssen wir nun zufälligerweise bis nach der Wahl am 15. April auf eine Antwort auf meine Einwohneranfrage warten? Schätzt die OB selbst ihre wirtschaftspolitische Bilanz selbst so mangelhaft ein, dass sie das Thema gerne aus dem Wahlkampf heraushalten würde?“, fragt Michelle Priem, die sich klare Antworten erhofft hatte.

Warum wurde der Beschluss bis heute nicht umgesetzt?

Im Jahr 2017 beschloss der Stadtrat erneut eine Erarbeitung eines Wirtschaftsförderungskonzeptes, für welches auch 25.000 Euro in den Haushalt eingestellt wurden. Eine Umsetzung all dieser Beschlüsse erfolgt nicht. Die Nichtumsetzung von Stadtratsbeschlüssen werde, so Priem, unter den Tisch gekehrt. „Gründe für die Nichtumsetzung wurden im Stadtrat nicht thematisiert, obwohl regelmäßig über die Ausführung der Beschlüsse berichtet werden sollte.“, gibt Priem zu bedenken.

Auch eine Anfrage der Stadträtin Gisela Rexrodt (parteilos für die FDP) zur Bautätigkeit am „Tor zur Stadt“ wurde jüngst erneut mit einem Hinweis auf den „übertragenen Wirkungskreis“ nicht beantwortet. „Angesichts der Oberbürgermeisterwahl am 15. April scheut die Oberbürgermeisterin scheinbar die Beantwortung kritischer Anfragen. Auch der bisherige Umgang mit Stadtratsanfragen legt nahe, dass Transparenz Frau Wolf nur vor ihrem Amtsantritt ein Anliegen war.“, so Priem abschließend.

 

Liberale Rückendeckung für den Landrat

Freie Demokraten unterstützen im Wartburgkreis Reinhard Krebs

Freie Demokraten unterstützen Reinhard Krebs (Wartburgkreis) und Thomas Wolf (Bad Salzungen)

Thomas Wolf, Reinhard Krebs, Robert-Martin Montag, Helmut Hempel und Rolf Lüttich.

Langenfeld / Bad Salzungen. Der FDP-Kreisverband Wartburgkreis-Eisenach unterstützt zur Landratswahl Reinhard Krebs und zur Bürgermeisterwahl in Bad Salzungen Thomas Wolf (beide CDU). Bei einer offenen Kreisvorstandssitzung in Langenfeld diskutierten Mitglieder und Sympathisanten der Freien Demokraten mit den beiden Kandidaten. Erneut konnten die Liberalen eine 17-Jährige Schülerin als Neumitglied begrüßen.

In seinem Amt bestätigt werden möchte Reinhard Krebs. Er ist bereits zwölf Jahre als Landrat tätig und zog eine positive Bilanz seiner bisherigen Arbeit. „Mich macht es besonders stolz, dass der Wartburgkreis im Focus-Ranking in Sachen Wachstum und Jobs die stärkste Region Ostdeutschlands und bundesweit auf Platz 24 ist.“, zeigte sich Krebs erfreut. Gleichzeitig betonte er, diese Leistung sei zuallererst den Menschen und Unternehmern aus der Region zu verdanken. In der Kreisverwaltung wolle Krebs elektronische Verwaltungsverfahren vorantreiben. In einer offenen Gesprächsrunde mit Mitgliedern und Sympathisanten der Freien Demokraten zeigte sich Krebs offen für weitere neue Ideen. Unter anderem erläuterten die Liberalen ihre Transparenz-Initiative für einen Livestream aus dem Kreistag.

„Als Freie Demokraten sind unsere Prioritäten im Wartburgkreis ganz klar Bildung, Digitalisierung und eine Politik, die rechnen kann. Unter der Führung von Landrat Krebs investierte der Wartburgkreis im großen Maße in Schulen und Turnhallen. Auch der Breitbandausbau geht aktuell mit Hilfe von Fördergeldern aus Bund und Land voran. Natürlich kann das für uns nur ein Anfang sein und noch nicht das Ende der Fahnenstange. Insgesamt muss dafür die Bundes- und Landespolitik mehr Tempo beim Glasfaserausbau machen.“, so der FDP-Kreisvorsitzende Robert-Martin Montag.

Auch der Bad Salzunger Bürgermeisterkandidat stellte sich der Diskussion mit den Liberalen. Wolf bekräftigte, er möchte den bisherigen Bürgermeister ablösen, um einen Politikwechsel in Bad Salzungen einzuleiten. Die Freien Demokraten sehen in Thomas Wolf einen geeigneten Kandidaten, da er als erfolgreicher Unternehmer und Sektionssprecher des Wirtschaftsrats fest im echten Leben verwurzelt ist. „Bereits seit vielen Jahren arbeite ich sehr gut und vertrauensvoll mit Thomas Wolf zusammen. Er wird ein guter Bürgermeister, um unsere Kreisstadt endlich voranzubringen.“, so Helmut Hempel, FDP-Kreistagsabgeordneter und Stadtrat in Bad Salzungen.

Der FDP-Kreisvorstand erklärte einstimmig seine Unterstützung für die beiden CDU-Kandidaten in Bad Salzungen und im Wartburgkreis. Die Freien Demokraten setzen damit ein klares Zeichen. In Eisenach hat die FDP gemeinsam mit Michael Klostermann (SPD) ein Zukunftsprogramm für die Wartburgstadt entwickelt, das unter anderem die Schuldenfreiheit innerhalb zweier Legislaturen beinhaltet. „Politische Unterstützung entscheiden wir auf kommunaler Ebene nicht parteispezifisch, sondern allein nach den Inhalten und den passenden Personen für die Gegebenheiten vor Ort. Als Freie Demokraten sind wir so eigenständig wie nie zuvor.“, erklärte Montag, der auch dem Landesvorstand der FDP Thüringen angehört.

Montag verbittet sich Einmischung linker Landes- und Stadtpolitiker

Die Freien Demokraten reagieren auf aktuelle Pressemeldungen, wonach es Beeinflussungsversuche von Seiten linker Landespolitiker hinsichtlich der Eisenacher OB-Wahl gegeben habe.

LINKE außer Rand und Band.

LINKE außer Rand und Band.
Photo by CEphoto, Uwe Aranas / CC-BY-SA-3.0

Dazu erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Robert-Martin Montag: „Die Reaktionen der Linkspartei sind insgesamt erschreckend und nicht vom Geist des demokratischen Respekts geprägt. Persönliche Angriffe auf den SPD-Kandidaten und die FDP durch Politiker der Linkspartei aus Stadt und Land weise ich zurück und verbitte ich mir.“

„Die Linken haben in Eisenach keine eigenen Ideen und trauen ihrer Kandidatin scheinbar aus eigener Kraft kein gutes Ergebnis zu. Betrachtet man die konkreten Ergebnisse der letzten 6 Jahre der linken Oberbürgermeisterin Wolf, ist diese Einschätzung auch nicht verwunderlich.“, so Montag weiter, der auch dem Landesvorstand der FDP Thüringen angehört.

Im Kontrast dazu haben SPD und FDP ein ambitioniertes Zukunftsprogramm entwickelt, welches neben einer Modernisierung und Digitalisierung der Schulen auch eine digitale Verwaltung, Wirtschaftsförderung als Chefsache, ein langfristiges Personalentwicklungskonzept und den kompletten Abbau der Schulden innerhalb von zwei Legislaturen beinhaltet.

„Es spricht für sich, wenn wir Freien Demokraten den gemeinsamen Kandidaten mit der SPD gegen persönliche Angriffe und politische Verhinderungsversuche in Schutz nehmen müssen. Wer wie Herr Kuschel meint von der Landesebene aus in andere Parteien hereinregieren zu können, der hat nicht verstanden, dass Einheitsparteien seit der friedlichen Revolution nicht mehr existieren. Unser Programm ist gut für die Stadt Eisenach und gut für die Menschen – darum geht es und nicht um politische Spielchen.“, so Montag abschließend.

Das komplette Wahlprogramm Michael Klostermanns für die Eisenacher OB-Wahl 2018 zum Download

Freie Demokraten unterstützen Michael Klostermann zur OB-Wahl

FDP unterstützt Michael Klostermann zur OB-Wahl in Eisenach

Freie Demokraten unterstützen Michael Klostermann zur OB-Wahl in Eisenach.

In diesem Jahr finden entscheidende Weichenstellungen auf kommunaler Ebene statt. Mit der Oberbürgermeisterwahl in Eisenach entscheidet sich für die nächsten Jahre die Richtung in die unsere Wartburgstadt, aber auch die umlegende Region steuern. Die Politik der bisherigen Oberbürgermeisterin Frau Wolf war weder mutig, noch transparent. Auch wurden die substanziellen Probleme der Stadt, etwa in Haushaltsfragen, dem Zustand unserer Schulen oder der Entwicklung einer wirtschaftlichen und kulturellen Perspektive, nicht angegangen. Eisenach ist in den letzten Jahren keinen Schritt vorangekommen.

Der Kreisvorstand hat sich nach langer und intensiver Beratung und zahlreichen Gesprächen einstimmig entschieden mit Michael Klostermann den Kandidaten der Sozialdemokraten zu unterstützen. Michael Klostermann zeichnet sich durch ein sachorientiertes und nicht auf politische Lager fixiertes Politikverständnis aus. Dies wird sich auch in seiner Kampagne wiederfinden.

Wir Freien Demokraten haben gemeinsam mit ihm ein Zukunftsprogramm für die Stadt Eisenach und die Menschen vor Ort entwickelt. Uns war es wichtig, die Wartburgstadt spätestens innerhalb der nächsten zwei Legislaturen komplett zu entschulden. Gleichzeitig konnten wir als Freie Demokraten weitere zentrale inhaltliche Schwerpunkte setzen. Neben einer Modernisierungs- und Digitalisierungsoffensive für die Eisenacher Schulen konnten wir uns auch auf eine vollständige Umstellung der Stadtverwaltung auf elektronische Verwaltungsverfahren und die Erarbeitung eines langfristigen Personalentwicklungskonzepts einigen. Darüber hinaus machen wir die Wirtschaftsförderung zur Chefsache im direkten Verantwortungsbereich des neuen Oberbürgermeisters.

Uns war und ist es wichtig, dass bei allen Entscheidungen die die Entwicklung und Zukunft der Stadt Eisenach betreffen, die kommunale Spitze zuerst auf die Möglichkeiten der Stadt blickt, bevor nach der Hilfe durch andere gerufen wird. Wir sind der festen Überzeugung und haben auch die Zusage Michael Klostermanns, dass er diesen Politikansatz teilt. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir in den nächsten Monaten dafür werben, dass unsere Wartburgstadt transparent, sachorientiert und mutig geführt wird. Nur so ist es aus unserer Sicht möglich die Potentiale Eisenachs zu erschließen und einen echten politischen Neuanfang zu erreichen.

Das komplette Wahlprogramm Michael Klostermanns für die Eisenacher OB-Wahl 2018 zum Download

Für Rückfragen stehen Ihnen sowohl ich selbst, als auch alle Mitglieder des Kreisvorstandes zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Robert-Martin Montag

Vier Fragen zur OB-Wahl in Eisenach

Gisela Rexrodt (parteilose Stadträtin, über die FDP-Liste im Stadtrat Eisenach)

Gisela Rexrodt
(parteilose Stadträtin, über die FDP-Liste im Stadtrat)

Unsere parteilose Stadträtin Gisela Rexrodt hat folgende 4 Fragen für die Eisenacher OB-Kandidaten ausgearbeitet und an die Presse geschickt.

 

1. Wirtschaftsförderung

Im Haushaltssicherungskonzept der Stadt steht seit Amtsantritt der Oberbürgermeisterin (2012) folgender Auftrag: „Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, ein Konzept zur künftigen Wirtschaftsförderung zu erstellen.“ Beim Ankauf der SWG von 94% der städtischen Anteile der GIS GmbH ab 2013 für 2,1Millionen wurde im Aufsichtsrat beschlossen und auch im HSK verankert: „Stadtintern ist zu prüfen, wo künftig die Wirtschaftsförderung anzusiedeln ist. Diese ist aus der GIS herauszulösen und direkt bei der Stadt anzusiedeln. Die Personalstruktur ist zu verhandeln.“

Anträge durch mich seit Juni 2014 in Sachen Wirtschaftsförderung wurden durch den Stadtrat mehrheitlich abgelehnt, Anfragen nicht beantwortet, durch die Fraktionen wurden keine Zusatzfragen gestellt.

Frage: 
Wie wollen Sie dem Mittelstand in Eisenach glaubhaft erklären, dass nun im Falle ihrer Wahl die Wirtschaftsförderung wieder in den Focus der Verwaltungsspitze gerückt wird?

2. Krankenstand Verwaltung

Vor ca. 2 Jahren legte Herr Dr. Kliebisch in einem sehr beeindruckenden Redebeitrag die Problematik des sehr hohen Krankenstrandes in der Verwaltung seit Amtsantritt der OB dar. Frau Wolf ließ sich nach Ihrer Aussage zu dieser Problematik persönlich beraten und stellte im letzten Jahr einen „Gesundheitsmanager“ ein. Trotz der persönlichen Beratung und der neuen Personalie ist nach meiner Erkenntnis der Krankenstand, der nach Auskunft der OB auf eine Stadtratsanfrage vornehmlich „psychischer“ Erkrankungen beruht, nicht bzw. kaum gesunken. Weder die Ergebnisse der persönlichen Beratung noch die der neuen Personalie wurden dem Stadtrat mitgeteilt. Der nach wie vor hohe Krankenstand führt unweigerlich zu einer Schwächung der Dienstleistungen, die eine Stadt gegenüber dem Bürger wahrnehmen muss.

Frage:
Welche ersten Maßnahmen würden Sie im Falle deiner Wahl ergreifen, um um dieses Problem zu lösen?

3. Haushaltspolitik

In der Vergangenheit wurden durch die OB zum Ausgleich des Haushaltes erhebliche Einnahmen eingestellt, von denen bereits vor Verabschiedung des Haushaltes bekannt war, dass diese Einnahmen nicht kommen werden (AZV, Wartburgsparkasse usw.). Mein Antrag, diese „Luftbuchungen“ aus dem Haushalt zu entfernen und anderweitig zu kompensieren, wurde abgelehnt. Im Genehmigungsverfahren durch das LvwA wurde dies im Nachhinein ebenfalls gfordert.

Frage:
Würden Sie sich solcher fiktiven „Einnahmen“ zum Ausgleich des Haushaltes bedienen bzw. welche Maßnahmen würden Sie ergreifen, um einen transparenten Haushalt dem Stadtrat vorzulegen nach der Maßgabe Haushaltsklarheit – und Haushaltswahrheit?
Welche weiteren Maßnahmen würden Sie ergreifen, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen?

4. Tor zur Stadt

Durch die letzten Beschlüsse des Stadtrates ist es der Oberbürgermeisterin möglich, ohne Information/Einbindung des Stadtrates,Verträge zum Projekt „Tor zu Stadt“ abzuschließen, ohne dass dieser die endverhandelten Ergebnisse kennt. Über die Presse wurde bekannt, dass die Oberbürgermeisterin ohne Kenntnis des Stadtrates eine Baugenehmigung erteilte. (Hinweis: Der übertragene Wirkungskreis Bauordnungsamt bezieht sich ausschließlich auf die Personalhoheit in dieser Behörde, nicht auf fachliche Entscheidungen wie Baugenehmigungen usw.) Auch ist bekannt, dass sich Mitarbeiter der Behörde und auch der Bürgermeister weigerten, diese Baugenehmigung zu unterzeichnen. Nach § 33 BauGB ist es durchaus möglich, vor Rechtskraft eines B-Planes Baugenehmigung zu erteilen, aber unter der Voraussetzung Abs. 4, dass die Erschließung gesichert ist. Diese ist weder durch das noch nicht abgeschlossene Planfeststellungsverfahren noch durch den städtebaulichen Vertrag (Erschließungsvertrag) gesichert. Nach wie vor fehlt ein B-Plan mit Verkehrs- und Umweltgutachten. Auch ist nicht bekannt, ob es mit den anderen Versorgungsträgern (EVB, TAV, Telekom) eine Baudurchführungsvereinbarung abgeschlossen wurde, die zwingend erforderlich ist. Bekannt ist aber, dass weder der Bau des Hotels noch der Stadthalle gesichert ist, die ja dereinst den „Durchbruch“ in der Sache brachten.

Frage:
Wie stehen Sie zu diesem gesamten Vorgehen in der Sache der Oberbürgermeisterin?
Was würden Sie unternehmen für den Fall, dass weder Hotel noch Stadthalle gebaut werden?

Kinderwünsche unabhängig vom Wohnort fördern

Robert-Martin Montag, Kreisvorsitzender

Robert-Martin Montag, Kreisvorsitzender

„Mit seinem Vorstoß gegen eine Ausweitung künstlicher Befruchtungen steht der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte gesellschaftspolitisch weiterhin auf dem Abstellgleis. Auch als Konservativer sollte man sich über jedes Kind freuen, das geboren wird und in Liebe aufwächst. Hirtes Argumentation geht überdies ins Leere, da die CDU-Landtagfraktion unter einer CDU-Ministerpräsidentin richtigerweise die Förderung des Kinderwunsches im Jahre 2013 selbst, u.a. auf Initiative ihrer jugendpolitischen Sprecherin Beate Meißner, ausgeweitet hat. Dies sollte Herr Hirte, der selbst stellvertretender Landesvorsitzender in Thüringen ist, eigentlich wissen.“, erklärt Robert-Martin Montag, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten Wartburgkreis-Eisenach.

Thüringer Paare mit Kinderwunsch sollten auch der CDU genau so viel wert sein wie in NRW oder Hessen

„Die Freien Demokraten möchten mit ihrer Forderung den Bürokratiedschungel lichten und die Ungleichbehandlung zwischen den Ländern beenden. Thüringer Paare mit einem Kinderwunsch sollten auch der CDU genau so viel wert sein wie in NRW oder Hessen.“, so Montag, der im Landesvorstand auch sozialpolitischer Sprecher der FDP Thüringen ist.

Hintergrund ist ein Antrag der Fraktion der Freien Demokraten zur wohnortunabhängigen Förderung von Kinderwunschbehandlungen. Dafür möchten die Freien Demokraten die entsprechende Richtlinie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend reformieren. Nach einer ersten Debatte am 1. Februar wurde der Antrag zur weiteren Beratung an den Familienausschuss überwiesen. „Mehrere Millionen Paare in Deutschland können ohne medizinische Unterstützung kein Kind bekommen. Sie sind ungewollt kinderlos. Die staatliche Förderung darf nicht weiter vom Wohnort abhängig sein.“, so Montag abschließend.

Bundestagsabgeordneter Gerald Ullrich im Wartburgkreis

Robert-Martin Montag und Gerald Ullrich ehren einen Parteijubilar aus Gerstungen

Robert-Martin Montag und Gerald Ullrich ehren einen Parteijubilar aus Gerstungen

Am vergangenen Freitag trafen sich Mitglieder und Interessenten der FDP Wartburgkreis-Eisenach zur ersten offenen Kreisvorstandsitzung im Jahr 2018. Das transparente Format bietet gerade auch Noch-Nicht-Mitgliedern die Chance, den politischen Liberalismus vor Ort kennenzulernen. In lockerer Atmosphäre kamen mehr als zwanzig Freie Demokraten im Kurhotel Kaiserhof in Bad Liebenstein zusammen. Gleichzeitig wurde auch ein Parteijubilar aus Gerstungen für seine langjährige FDP-Mitgliedschaft geehrt. Auch die im April anstehenden Landrats-, Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen waren neben der Landes- und Bundespolitik ein Thema.

 

Montag: Neugier auf die Freien Demokraten nimmt weiter zu

„Erneut konnten wir in Folge mehrere Neumitglieder in unsere Reihen aufnehmen und willkommen heißen. Die Neugier auf die Freien Demokraten nimmt auch in der Wartburgregion spürbar weiter zu. Wir sind der richtige Partner für alle Bürger, die sich eine Modernisierung unseres Landes aus der politischen Mitte heraus wünschen und dafür aktiv werden möchten.“

Robert-Martin Montag, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten Wartburgkreis-Eisenach.

Offener Kreisvorstand der FDP Wartburgkreis-Eisenach

Offener Kreisvorstand der FDP Wartburgkreis-Eisenach im Kulturhotel Kaiserhof in Bad Liebenstein

Einen spannenden Einblick in die Bundespolitik bot der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich, der selbst aus Schmalkalden-Meiningen stammt. Die Südlink-Trasse ist daher auch für ihn brisant. „Nicht der Streckenverlauf von SüdLink ist das Problem, sondern SüdLink selbst ist bereits Ausdruck einer verfehlten Energiepolitik. Die Energiewende ist auf Dauer gesehen notwendig, aber sie wurde völlig falsch angegangen. Statt mit horrenden Subventionen und so schnell wie möglich auf erneuerbare Energien zu setzen, wäre ein Mix aus erneuerbaren und herkömmlichen Energien auf Grundlage eines marktwirtschaftlichen Wettbewerbes sinnvoll.“, erklärte Ullrich, der im Bundestag dem Europaausschuss und stellvertretend dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie angehört.

Südlink ist Sinnbild für eine gescheiterte Energie-Planwirtschaft

Robert-Martin Montag, Kreisvorsitzender

Robert-Martin Montag, Kreisvorsitzender

Nach Plänen des Netzbetreibers Tennet soll die Starkstromtrasse Südlink durch Thüringen führen. Betroffen wären von dieser Entscheidung auch weite Teile Westthüringens. „Anstatt die Energiewende mit marktwirtschaftlichen Mitteln vom Kopf auf die Füße zu stellen, werden unsere Wälder und Landschaften weiter durch neue Stromtrassen und Windkraftwerke zerspargelt“, so Robert-Martin Montag, Kreisvorsitzender der FDP Wartburgkreis-Eisenach und Beisitzer im Landesvorstand der Thüringer Freidemokraten.

Montag: Thüringen wird zur Resterampe für unbeliebte Großprojekte

Gerade im Raum Südwestthüringen treffe die Südlink-Trasse auf eine Kulturlandschaft mit einem sensiblen und weitgehend intakten Landschaftsbild. Dazu gehören das Weltnaturerbe Hainich, das Werrabergland, der westliche Thüringer Wald, die Thüringische Rhön, das Werratal und insgesamt viele schützenswerte Naturlandschaften. „Eine weitere Stromtrasse in Kombination mit dem rot-rot-grünen Ausbau der Windkraftwerke in unseren Wäldern würde, im Interesse der EEG-Lobby, zu einem weiteren Raubbau an unserer hochsensiblen Natur führen“, befürchtet der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende, Sebastian Bethge.

„Erneuerbare Energien machen nur Sinn, wenn sie dezentral, verbrauchs- und kapazitätsgerecht in den Markt integriert und nicht mit planwirtschaftlichen Methoden erzwungen werden. Der Freistaat übernimmt bereits mit der 380kV-Leitung durch den Thüringer Wald Verantwortung für ein stabiles Stromnetz. Auch andere Länder müssen dazu ihren Beitrag leisten. Thüringen darf nicht als Resterampe für alle unbeliebten Großprojekte missbraucht werden“, so Montag abschließend.

Dreikönig 2018: Eine neue Generation Deutschland

Die traditionelle Dreikönigskundgebung ist der Jahresauftakt der Freien Demokraten. Die Reden von FDP-Generalsekretärin Nicola Beer und FDP-Chef Christian Lindner haben ganz klar eines gezeigt: Hinter der FDP steckt ein neues Denken und eine neue Art, Politik zu denken und zu gestalten. Christian Lindner skizzierte in seiner fulminanten Rede vor den rund 1.400 Besuchern der Dreikönigskundgebung 2018, was die Menschen in Deutschland von der FDP erwarten können.

„Bunter Abend“ vor Dreikönig in Stuttgart. V.l.n.r.: Sebastian Bethge (stellv. Kreisvorsitzender), Robert-Martin Montag (Kreisvorsitzender) und Michelle Priem (Pressesprecherin).

Als Teil der Thüringer Delegation um den FDP-Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten, Thomas L. Kemmerich, waren auch mehrere Mitglieder aus der Wartburgregion vor Ort in der Stuttgarter Staatsoper. Dem Gesang der Heiligen Drei Könige folgten eine Reihe mitreißender Reden. Neben dem baden-württembergischen Landeschef Michael Theurer, hielt auch der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Rülke, ein flammendes Plädoyer für die Eigenständigkeit der Freien Demokraten.

Im direkten Anschluss fand in Thüringen das bereits 26. Dreikönigstreffen im Eichsfeld statt. Als Gastredner gewährte der hessische FDP-Bundestagsabgeordnete, Alexander Müller, den fast 100 Zuhörern interessante Einblicke in die aktuelle politische Lage.